Tag-Archiv für 'solidarität'

Neues Öl für das Getriebe der Bewegung

Vergangene Woche ist die neue Lieferung des Öl von becollectiv aus Griechenland im Infoladen eingetroffen und ist somit wieder zu den Öffnungszeiten erhältlich.

Becollective aus Kreta (Griechenland) wurde gegründet um eine realistische Autonome Produktion und deren Vertrieb zu schaffen, die Möglichkeit zu bieten für ein selbstorganisiertes würdevolles arbeiten „außerhalb“ des regulären kapitalistischen Marktes und sich mit den existierenden Netzwerken des globalen solidarischen Wirtschaft zu verbinden. Alle Produkte sind mit Respekt zur Natur erzeugt. Die Menschen die in dem Projekt involviert sind agieren in freier und gleichberechtigter zusammenarbeit. Wir finden es notwendig Kommunen zu gründen die sich den kapitalistischen System widersetzten und Autonomie, Horizontalität und Rebellion fördern, die Theorie in Praxis umsetzen. Dewegen hinterlegen wir 20% der einnahmen des Kollektivs in eine Kasse die den widerstand unterstützt.

Direct Action 2017

Ab sofort ist während der Öffnungszeiten bzw. Sprechzeiten der Direct Action Kalender für 2017 erhältlich. Falls es anarchosyndikalistischer sein soll sind auch noch einzelne Exemplare des Syndikals erhältlich.

Solidarität mit der SI COBAS – Filmabend am 15.09. 20 Uhr

Die FAU Erfurt/Jena ruf am 16. September zu einer Solikundgebung (15 Uhr, Löbderstraße) mit den Streikenden der italienischen Basisgewerkschaft SI COBAS in Warenlagern des Textilgiganten H&M auf. Mehr Infos zum Konflikt gibt es bei labournet.de. Zur Mobilisierung zeigen wir die Dokumentation Die Angst wegschmeißen (OmU, 80min, 2015) über die SI Cobas und ihre Kämpfe.

SI COBAS

Seit 2008 ist Norditalien Schauplatz ungewöhnlicher Ereignisse. Unternehmen, Politik und Medien nutzen den Kriseneinbruch, um die ohnehin schon bröckelnden Arbeiter_innenrechte weiter auszuhöhlen; auf der anderen Seite formiert sich jedoch gerade am untersten Ende der Lohnskala ein lebendiger und schlagkräftiger Widerstand.

Ausgerechnet den prekären und größtenteils migrantischen Arbeiter_innen in der Logistikbranche gelingt es, sich durch solidarische und effektive Organisierung aus ihrer Isolation und ihren erniedrigenden Arbeitsverhältnissen herauszukämpfen. Ein Kampf, der nicht nur ihre Arbeitsbedingungen, sondern ihr ganzes Leben verändert.

„Ich redete seit 2012 mit den Mädels, denn ich hatte von der Gewerkschaft SI Cobas gehört. Aber es gab da eine große Angst, denn sie bringen dich in eine Situation der Unterwürfigkeit. Du bist versklavt. Sie machen dir solche Angst, dass du nichtmal mehr „A“ sagst. Du sagst gar nichts mehr, du arbeitest Stück für Stück für Stück… Ich sprach also mit den Mädels und ich weiß nicht, wie es kam: Es war ein Glück.“ (Yoox Arbeiterin, aus dem Film)

team: labournet.tv – Rosa Cannone/Johanna Schellhagen

Mi 06.07. 20:00 Uhr Infoladen-Kino: DIE FRAUEN DER SOLIDARNOŚĆ

Solidarność Według Kobiet, Polen 2014, 103 min, Drehbuch: Marta Dzido, Regie: Marta Dzido, Piotr Śliwowski


Der Film rekonstruiert die bisher kaum erzählte Geschichte der in der polnischen Solidarność engagierten Frauen. Anfang der 1980er Jahre zählte die freie und selbstverwaltete Gewerkschaft „Solidarność“ über 10 Millionen Mitglieder. Die Hälfte davon waren Frauen. Viele von ihnen waren jahrelang in der Opposition aktiv. Nach der Verhängung des Kriegsrechts und dem Verbot der Solidarność 1981 waren es in erster Linie Frauen, die die konspirativen „Untergrund“-Strukturen aufbauten und die Bewegung weiterführten. Aber kaum eine von ihnen hatte Funktionen in den Führungsgremien der Gewerkschaft inne.
Die Solidarność und ihr langjähriger Anführer, der Friedensnobelpreisträger Lech Wałęsa, wurden zu Ikonen des gewerkschaftlichen und demokratischen Widerstands. Die Frauen, die sich unter erheblichen persönlichen Risiken und Opfern in der Solidarność engagierten, sind im öffentlichen Bewusstsein fast nicht präsent.Die Regisseurin Marta Dzido hat sich auf die Suche nach diesen vergessenen Frauen gemacht. Sie fragt nach ihrer Rolle in der Oppositionsbewegung in den 1970er und 1980er Jahren, nach den Beweggründen für ihr Engagement und zeichnet ihre Lebenswege nach der Wende 1989 nach. Sie versucht herauszufinden, warum die Erinnerung an die „weibliche Seite“ der Opposition so komplett in Vergessenheit geraten ist, und den Frauen den ihnen zustehenden Platz in der Geschichte zurückzuerobern.

Öl für das Getriebe der Bewegung

Ab sofort ist im Infoladen das Olivenöl von becollectiv erhältlich. Bei becollective handelt es sich um einen autonomen Kollektivbetrieb auf Kreta, welcher 20% der Einnahmen in die Bewegung in Griechenland steckt.

Becollective aus Kreta (Griechenland) wurde gegründet um eine realistische Autonome Produktion und deren Vertrieb zu schaffen, die Möglichkeit zu bieten für ein selbstorganisiertes würdevolles arbeiten „außerhalb“ des regulären kapitalistischen Marktes und sich mit den existierenden Netzwerken des globalen solidarischen Wirtschaft zu verbinden. Alle Produkte sind mit Respekt zur Natur erzeugt. Die Menschen die in dem Projekt involviert sind agieren in freier und gleichberechtigter zusammenarbeit. Wir finden es notwendig Kommunen zu gründen die sich den kapitalistischen System widersetzten und Autonomie, Horizontalität und Rebellion fördern, die Theorie in Praxis umsetzen. Dewegen hinterlegen wir 20% der einnahmen des Kollektivs in eine Kasse die den widerstand unterstützt.

Außerdem sind auch neue Vio.Me-Seifen eingetroffen.