Tag-Archiv für 'mobi'

1. Mai: Time to act – Nazis stoppen:
Von Jena nach Plauen

UPDATE
Am 1.Mai wollen wir gemeinsam aus Thüringen nach Plauen fahren. Zur vorherigen Absprache wird es ein Treffen geben. Das Busvortreffen findet am 29.04., 19 Uhr im Kunsthof Jena, Zwätzengasse statt. Es reicht wenn Vertretungen von Bezugsgruppen dabei sind.

Ansonsten unterstützen wir den Aufruf aus Saalfeld *Time to act – Solidarität mit den Betroffenen Rechte Gewalt* und rufen zur Teilnahme an der Demonstration auf.

AG Time to Act Jena

(mehr…)

Wolja vor Gericht: weitere Verhandlung gegen Hausbesetzer der Neugasse 17

Wolja Prozess 21.08.

Das Amtsgericht Jena scheint weiterhin Interesse am Thema von Leerstand, Eigentumsfragen und Hausbesetzungen zu haben. So hat es für den 21. August eine Verhandlung gegen einen weiteren der Besetzer der Neugasse 17 angesetzt.

Es geht um den Strafbefehl wegen Hausfriedensbruch über 450 Euro. Bereits am 23. April 2015 wurde einer der Neugassen-Besetzer für schuldig befunden, nachdem er ausführlich dargelegt hatte, warum Hausbesetzungen das Naheliegendste in heutigen Zeiten sein könnten und damit den Richter zu teils unterhaltsamen und teils entlarvenden Reaktionen bewegte.

Wie schon in jener Verhandlung ist für den 21.8. der langjährige Jenaer Staatsschutzkommissar Tuche als Zeuge geladen, zusammen mit einem Polizisten der Bereitschaftspolizei. Der vorsitzende Richter Kleeßen dürfte sich, fast noch mehr als der Angeklage, an jenem Tag über lebendige und vielfältige Beiträge zum Thema von Raumergreifungen, Eigentumsförmigkeit dieser Gesellschaft und selbstorganisierte Kämpfe freuen. Sei es rund um das Jenaer Justizzentrum oder anderswo in der Stadt.

Wer den Angeklagten zur Verhandlung begleiten will, ist eingeladen, am 21.8. ab 8.30 Uhr zum Amtsgericht in die Rathenaustraße 13 zur angemeldeten Kundgebung zu kommen. Die Verhandlung beginnt um 9 Uhr in Saal 7, wobei Zeit für die Eingangskontrollen bedacht werden sollte. Dabei empfiehlt es sich, einen Ausweis und keine kriminalisierbaren Gegenstände dabei zu haben.

Häuser besetzen sowieso!

Weitere Infos und Hintergründe unter: wolja.noblogs.org

NO WKR. – Den Wiener Akademikerball 2014 unmöglich machen!

Am 24. Januar will der Wiener Kooperationsring (WKR) unter der Schirmherrschaft der Freiheitlichen Partei Österreich (FPÖ) den Wiener Kooperations-, neuerdings Akademikerball in den repräsentativen Räumen der Wiener Hofburg veranstalten. Doch was sich da zu Walzer und Polonaise versammelt, ist nicht etwa eine fröhlich-muntere Schar von ahnungslos-begeisterten Tanzbeinschwinger*innen sondern die high society der europäischen Rechten: Nationalismus, Sexismus, Chauvinismus und andere Unzumutbarkeiten reichen sich hier zum Tanz die Hand.
Der mittlerweile jährlich stattfindende WKR-Ball hat sich darüber hinaus in den letzten Jahren zu einem der Ereignisse entwickelt, bei dem sich Rechte unterschiedlicher Couleur aus ganz Europa genüsslich zum Stelldichein treffen. Angesichts europaweiter nationalistischer Mobilisierungen als vermeintliche Antwort auf die Krise und der zu erwartenden Erfolge sowohl rechtspopulistischer (wie z.B. AfD, FPÖ, Front National) als auch offen nationalsozialistischer Parteien (wie z.B. Chrysi Avgi, Jobbik) bei den anstehenden Europawahlen ist dies ein Problem, das nicht an den Grenzen Deutschlands Halt macht. Grund genug für uns, nach Wien zu fahren und den Rechten in die Suppe zu spucken!

Eventuell gibt es noch freie Plätze im Bus, der aus Leipzig fährt. Die Tickets würden ca. 20€ +X kosten. Die Möglichkeit für Pennplätze besteht! Genaueres kann dann am Donnerstag geklärt werden.

Mobi-Veranstaltung in Jena am 16.01.2014 um 20.00 Uhr
/im Frei(t)raum/des StuRa (/Carl/-/Zeiss/-Str. 3)

Am 21.12. nach Hamburg

Es wurde ein Bus or­ga­ni­siert um am 21. De­zember ge­mein­sam von Thü­rin­gen aus nach Ham­burg zur bun­des­wei­ten Demo unter dem Motto „Rote Flora ver­tei­di­gen – Es­so-​Häu­ser durch­set­zen! Gegen ras­sis­ti­sche Zu­stän­de – Blei­be­recht für alle!“ zu fah­ren.

Der Bus startet am 21.12. morgens 6 Uhr in Saalfeld (Bahnhof), sammelt Leute um 7 Uhr in Jena (Inselplatz) ein und stoppt um 7:45 noch einmal in Erfurt (am Juri-Gagarin-Ring, Parkplatz gegenüber ehemaligem Gewerkschaftshaus) . Am Abend startet der Bus frühestens 23 Uhr in Hamburg.
Kosten: 20 Euro/ Refugees fahren kostenlos

Die Tickets für den Bus könnt ihr am Freitag bei der Infoveranstaltung im Infoladen kaufen. Die Infoveranstaltung beginnt 19.00 Uhr

06.12.13 Info- und Mobilisierungsveranstaltungen

zur bundesweiten Demonstration am 21. Dezember in Hamburg

Rote Flora verteidigen – Esso-Häuser durchsetzen!
Gegen rassistische Zustände – Bleiberecht für alle!

06.12.13 – 19.00 Uhr @ Infoladen Jena

In Hamburg überschlagen sich derzeit verschiedene Ereignisse. In mehreren ungelösten Konflikten setzt der Senat auf eine harte Linie und Auseinandersetzungen. Besonders dramatisch stellt sich die Situation für die Flüchtlinge aus Lampedusa dar, aber auch die Bewohner_innen der Esso-Häuser auf St. Pauli stehen einem kompromisslosen Senat gegenüber und das seit 24 Jahren besetzte Stadtteilzentrum Rote Flora ist wieder zu einem Ort der Auseinandersetzung geworden.

Eine bundesweite und internationale Demonstration am 21. Dezember soll deutlich machen, dass mit massivem Widerstand zu rechnen ist, sollte die Rote Flora angegriffen werden. Inhaltliche Schwerpunkte liegen dabei in aktuellen Kämpfen um den Erhalt der Esso-Häuser, dem Bleiberecht der Flüchtlinge und der radikalen Kritik an Repression und Gefahrengebieten.

Die Esso-Häuser sind zwei große Gebäude an der Reeperbahn mit über 100 Bewohner_innen und kiezaffinem Gewerbe, welche abgerissen werden sollen, um einem Neubau mit Eigentumswohnungen und teuren Läden Platz zu machen. Der Stadtteil St. Pauli ist gleichzeitig ein Zentrum der Kämpfe von über 300 Refugees aus Lampedusa, welche sich in Hamburg als Gruppe organisiert haben und Bleiberecht einfordern. Gegen rassistische Kontrollen, welche Abschiebungen zum Ziel haben, entwickelten sich in den letzten Wochen breite und vielfältige Proteste von den unterschiedlichsten Gruppen.

Die Kämpfe von Refugees, der Esso-Häuser, der Roten Flora, die Kämpfe gegen Gefahrengebiete und Repression verdichten sich aktuell nicht nur in ihrer zeitlichen Räumlichkeit, sondern auch in der Zielsetzung. Ohne einen sich weiterentwickelnden Widerstand, der Erfolge für die Bewegungen erzwingt, droht die Haltung der SPD, alle Konflikte mit staatstragender Geste auszusitzen. Die Bedeutung der einzelnen Konflikte ist dabei weit größer als ihr jeweiliger lokaler Austragungsort.

Im Rahmen der Veranstaltung berichten Aktivist_innen von der aktuellen Situation der Roten Flora, den Protesten auf St. Pauli von Mieter_innen, Anwohner_innen und Refugees und dem aktuellen Vorbereitungsstand der Demonstration am 21. Dezember.

http://florableibt.blogsport.de/