Tag-Archiv für 'infoveranstaltung'

Antifa-Tresen mit Infoveranstaltung zu den Protesten gegen die IMK

Am Donnerstag, den 7. Dezember und am Freitag, den 8. Dezember findet in Leipzig die Innenministerkonferenz (IMK) statt. Bei der Konferenz arbeiten die verantwortlichen Minister*innen zum Beispiel an der Einschränkung von Freiheitsrechten und der Verschärfung des Asylrechts. Gegen die IMK ist eine linksradikale Protestkampagne auf die Beine gestellt worden, die seit Oktober Veranstaltungen organisiert, in denen sich kritisch mit der aktuellen innenpolitischen Lage auseinandergesetzt wird. Informiert und besprochen wurden Themen wie die Verschärfung des § 113 (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte), die Folgen des G20-Gipfels, die Versicherheitlichung der Migrationsabwehr und Kontrollpraxen im öffentlichen Raum. Als Final der Kampagne „Kampf der Inneren Sicherheit – Gegen die Innenministerkonferenz 2017 in Leipzig“ ist am 7. Dezember um 17 Uhr eine Demonstration ab dem Leipziger Hauptbahnhof geplant.

Über die Kampagne und die Demo wollen wir am Dienstag, den 28. November, mit Vertreter*innen des Bündnisses sprechen. Dazu laden wir euch herzlich zu um 19 Uhr in den Infoladen im Schillergässchen ein. Danach wird es die Gelegenheit geben sich bei Getränken und Snacks auszutauschen.

Solidarität mit der SI COBAS – Filmabend am 15.09. 20 Uhr

Die FAU Erfurt/Jena ruf am 16. September zu einer Solikundgebung (15 Uhr, Löbderstraße) mit den Streikenden der italienischen Basisgewerkschaft SI COBAS in Warenlagern des Textilgiganten H&M auf. Mehr Infos zum Konflikt gibt es bei labournet.de. Zur Mobilisierung zeigen wir die Dokumentation Die Angst wegschmeißen (OmU, 80min, 2015) über die SI Cobas und ihre Kämpfe.

SI COBAS

Seit 2008 ist Norditalien Schauplatz ungewöhnlicher Ereignisse. Unternehmen, Politik und Medien nutzen den Kriseneinbruch, um die ohnehin schon bröckelnden Arbeiter_innenrechte weiter auszuhöhlen; auf der anderen Seite formiert sich jedoch gerade am untersten Ende der Lohnskala ein lebendiger und schlagkräftiger Widerstand.

Ausgerechnet den prekären und größtenteils migrantischen Arbeiter_innen in der Logistikbranche gelingt es, sich durch solidarische und effektive Organisierung aus ihrer Isolation und ihren erniedrigenden Arbeitsverhältnissen herauszukämpfen. Ein Kampf, der nicht nur ihre Arbeitsbedingungen, sondern ihr ganzes Leben verändert.

„Ich redete seit 2012 mit den Mädels, denn ich hatte von der Gewerkschaft SI Cobas gehört. Aber es gab da eine große Angst, denn sie bringen dich in eine Situation der Unterwürfigkeit. Du bist versklavt. Sie machen dir solche Angst, dass du nichtmal mehr „A“ sagst. Du sagst gar nichts mehr, du arbeitest Stück für Stück für Stück… Ich sprach also mit den Mädels und ich weiß nicht, wie es kam: Es war ein Glück.“ (Yoox Arbeiterin, aus dem Film)

team: labournet.tv – Rosa Cannone/Johanna Schellhagen

„Weimar im April“ Infoveranstaltung

Im April 2012 kam es in der Weimarer Polizeiwache zu schweren Übergriffen von BeamtInnen auf vier junge Menschen, die ohne Begründung festgenommen und eine Nacht eingesperrt wurden. Die Soligruppe „Weimar im April“ veranstaltet hierzu Infoveranstaltungen um über die Geschehnisse aufzuklären und über die Prozesse und den aktuellen Verlauf im Fall zu informieren:

Jena – 11.11.14 – 19.00 Uhr – Uni Jena, Carl-Zeiß-Str. 3, Hörsaal 9

NO WKR. – Den Wiener Akademikerball 2014 unmöglich machen!

Am 24. Januar will der Wiener Kooperationsring (WKR) unter der Schirmherrschaft der Freiheitlichen Partei Österreich (FPÖ) den Wiener Kooperations-, neuerdings Akademikerball in den repräsentativen Räumen der Wiener Hofburg veranstalten. Doch was sich da zu Walzer und Polonaise versammelt, ist nicht etwa eine fröhlich-muntere Schar von ahnungslos-begeisterten Tanzbeinschwinger*innen sondern die high society der europäischen Rechten: Nationalismus, Sexismus, Chauvinismus und andere Unzumutbarkeiten reichen sich hier zum Tanz die Hand.
Der mittlerweile jährlich stattfindende WKR-Ball hat sich darüber hinaus in den letzten Jahren zu einem der Ereignisse entwickelt, bei dem sich Rechte unterschiedlicher Couleur aus ganz Europa genüsslich zum Stelldichein treffen. Angesichts europaweiter nationalistischer Mobilisierungen als vermeintliche Antwort auf die Krise und der zu erwartenden Erfolge sowohl rechtspopulistischer (wie z.B. AfD, FPÖ, Front National) als auch offen nationalsozialistischer Parteien (wie z.B. Chrysi Avgi, Jobbik) bei den anstehenden Europawahlen ist dies ein Problem, das nicht an den Grenzen Deutschlands Halt macht. Grund genug für uns, nach Wien zu fahren und den Rechten in die Suppe zu spucken!

Eventuell gibt es noch freie Plätze im Bus, der aus Leipzig fährt. Die Tickets würden ca. 20€ +X kosten. Die Möglichkeit für Pennplätze besteht! Genaueres kann dann am Donnerstag geklärt werden.

Mobi-Veranstaltung in Jena am 16.01.2014 um 20.00 Uhr
/im Frei(t)raum/des StuRa (/Carl/-/Zeiss/-Str. 3)

06.12.13 Info- und Mobilisierungsveranstaltungen

zur bundesweiten Demonstration am 21. Dezember in Hamburg

Rote Flora verteidigen – Esso-Häuser durchsetzen!
Gegen rassistische Zustände – Bleiberecht für alle!

06.12.13 – 19.00 Uhr @ Infoladen Jena

In Hamburg überschlagen sich derzeit verschiedene Ereignisse. In mehreren ungelösten Konflikten setzt der Senat auf eine harte Linie und Auseinandersetzungen. Besonders dramatisch stellt sich die Situation für die Flüchtlinge aus Lampedusa dar, aber auch die Bewohner_innen der Esso-Häuser auf St. Pauli stehen einem kompromisslosen Senat gegenüber und das seit 24 Jahren besetzte Stadtteilzentrum Rote Flora ist wieder zu einem Ort der Auseinandersetzung geworden.

Eine bundesweite und internationale Demonstration am 21. Dezember soll deutlich machen, dass mit massivem Widerstand zu rechnen ist, sollte die Rote Flora angegriffen werden. Inhaltliche Schwerpunkte liegen dabei in aktuellen Kämpfen um den Erhalt der Esso-Häuser, dem Bleiberecht der Flüchtlinge und der radikalen Kritik an Repression und Gefahrengebieten.

Die Esso-Häuser sind zwei große Gebäude an der Reeperbahn mit über 100 Bewohner_innen und kiezaffinem Gewerbe, welche abgerissen werden sollen, um einem Neubau mit Eigentumswohnungen und teuren Läden Platz zu machen. Der Stadtteil St. Pauli ist gleichzeitig ein Zentrum der Kämpfe von über 300 Refugees aus Lampedusa, welche sich in Hamburg als Gruppe organisiert haben und Bleiberecht einfordern. Gegen rassistische Kontrollen, welche Abschiebungen zum Ziel haben, entwickelten sich in den letzten Wochen breite und vielfältige Proteste von den unterschiedlichsten Gruppen.

Die Kämpfe von Refugees, der Esso-Häuser, der Roten Flora, die Kämpfe gegen Gefahrengebiete und Repression verdichten sich aktuell nicht nur in ihrer zeitlichen Räumlichkeit, sondern auch in der Zielsetzung. Ohne einen sich weiterentwickelnden Widerstand, der Erfolge für die Bewegungen erzwingt, droht die Haltung der SPD, alle Konflikte mit staatstragender Geste auszusitzen. Die Bedeutung der einzelnen Konflikte ist dabei weit größer als ihr jeweiliger lokaler Austragungsort.

Im Rahmen der Veranstaltung berichten Aktivist_innen von der aktuellen Situation der Roten Flora, den Protesten auf St. Pauli von Mieter_innen, Anwohner_innen und Refugees und dem aktuellen Vorbereitungsstand der Demonstration am 21. Dezember.

http://florableibt.blogsport.de/