Autonome Bewegungen und Selbstorganisation in Griechenland – am Beispiel Thessaloniki und Athen

Flyer

Im März 2015 haben sich Aktivist_innen aus Jena auf den Weg nach Griechenland gemacht. Ziel der Reise sind selbst-verwaltete Projekte und Initiativen der linken Bewegung. Die Ergebnisse dieser Reise sollen in einer zweiteiligen Veranstaltungsreihe vorgestellt werden.

15.06.2015, 20:00 Uhr, Infoladen
FILMPRÄSENTATION UND DISKUSSION ZUM THEMA SELBSTORGANISATION IN GRIECHENLAND: LET‘S NOT LIVE LIKE SLAVES, 2013 (90 min) (deutsche Untertitel)
Neben Impressionen aus den größten Städten Griechenlands – Thessaloniki und Athen, kommen u.a. Aktivist_innen aus Hausprojekten, Stadtteilgärten, selbstverwalteten Fabriken und Kliniken, migrantischen Initiativen, dem antifaschistischen Selbstschutz zu Wort. Gezeigt wird, dass es die griechische außerparlamentarische Linke, trotz oder gerade wegen der Krise verstanden hat sich Räume anzueignen und damit handlungsfähig zu bleiben. Durch den Film soll ein Eindruck über die gesellschaftliche Situation in Folge der Krise in Griechenland vermittelt werden.

Im Anschluss an den Film laden wir euch zu einer offenen Diskussion ein.

25.06.2015, 20:00 Uhr, Infoladen
ERFAHRUNGSBERICHT: Ein Ziel Der Aktivist_innen war Thessaloniki. Dort führten sie Gespräche mit Anarchist_innen, Autonomen und Antifaschist_innen aus selbstverwalteten Projekte und Initiativen der linken Bewegung. Im Mittelpunkt dieser Treffen standen die Fragen: Wie sieht die Selbstorganisation in den Projekten seit Beginn der Krise aus? Kommt es zu einer verstärkten Aktivität gegen kapitalistische Auswüchse? Wie wird mit Herausforderungen umgegangen, die sich durch die Krise verstärkt haben, wie z.B. Hass auf Migrant_innen und Geflüchtete. Und kann letztlich die Krise in Griechenland als Chance für die linke Bewegung gesehen werden?

Berichtet wird über selbstverwaltete (Haus)-Projekte, einen syndikalistischen Betrieb (Viome), über die Arbeit von Flüchtlingsorganisationen sowie weiteren Orten des Widerstands.