Archiv für Juni 2013

03.07.13 Kino im Infoladen

161>88

20.00 Uhr

Der Dokumentarfilm 161>88 erzählt die Geschichte des Antifaschismus in Tschechien seit dem Ende der ČSSR. Er erzählt diese Geschichte aus der Perspektive der Antifa-AktivistInnen und hat nicht den Anspruch von “Objektivität”. Er zeigt die Ereignisse aus der Sicht derer, die an ihnen teilnahmen und sie aktiv beeinflusst haben.

Der Film der Antifašistická akce, der tschechischen Antifaschistischen Aktion, dokumentiert die zwanzigjährige Geschichte des Kampfes mit Neonazis, FaschistInnen und RassistInnen. Er zeichnet den Aufstieg und Niedergang der tschechischen RassistInnen und Neonazis, genauso wie die Erfolge und Misserfolge der tschechischen Antifa-Bewegung, die nicht nur gegen Nazis kämpft, sondern auch gegen staatliche Repression und öffentliche Meinung.

Film: 93 Minuten mit Untertiteln

25.06.13: Filmabend des anarchistischen Lesekreis: Nihon no yoru to kiri (Japan 1960, OmU)

Nach Beendigung des kommenden Aufstands wenden wir uns auch in unserem Filmabend linken Debatten zu und zwar spezieller den japanischen Debatten Anfang der 60er Jahren.

„Bei der Hochzeit zwischen, einem ehemals aktiven linken Journalisten, mit einer Aktivistin tauchen unerwünschte Gäste auf. Alte politische Bekannte, welcher dem Paar vorwerfen, ihre politischen Ansichten vergessen und verraten zu haben. Nach der politischen Aktivität in den 50er Jahren, sind sie nun scheinbar in der bürgerlichen Welt angekommen.“

Mehr Infos zum Film finden sich bei Wikipedia

Wir treffen uns bereits um 19 Uhr, um zu diskutieren, was wir als nächstes Lesen und starten den Film dann gegen 20 Uhr. Neue Gesichter sind gern gesehen.

05.06.13: Kino im Infoladen

Sharayet – Eine Liebe in Teheran
Ein Film von Maryam Keshavarz

20.00 Uhr

Nach außen hin passen sich die beiden Schülerinnen Atafeh und Shirin den strengen Vorsätzen des öffentlichen Lebens in Teheran an, doch im Untergrund treffen sie sich mit anderen Jugendlichen auf geheimen Partys, ex-perimentieren mit Sex und Drogen, tanzen zu Technomusik und träumen von einem freieren Leben.
Doch als ihr Bruder Mehran nach einem Drogenentzug zurückkehrt und seinen Halt mehr und mehr im religiösen Fundamentalismus findet, wird Atafehs Freiheitsdrang auf eine harte Probe gestellt. Umso mehr, als Mehran merkt, dass sie und Shirin mehr als nur gute Freundinnen sind …